Was ist Hypnose?

Über Hypnose gibt es viele Definitionsversuche, die sich oft überschneiden und doch alle ein wenig anders lauten.

Allgemein kann man sagen, dass die hypnotische Trance ein veränderter Bewusstseins- oder Gehirnaktivitätszustand ist, der ganz unterschiedliche Auswirkungen haben kann.

Interessant finde ich die Filtertheorie, die davon ausgeht, das es zwischen dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein eine Art Filter gibt, der darüber entscheidet welche Informationen und „Eingaben“ in das Unterbewusstsein vordringen können. Mithilfe der Hypnose wird dieser Filter deaktiviert, sodass die vom Hypnotiseur eingegebenen Informationen nicht hinterfragt werden und direkt ins Unterbewusstsein gelangen.

Tatsächlich ist in der Hirnforschung bekannt, dass der somatosensorische Kortex bestimmte Logik- und Überprüfungsfunktionen im Gehirn übernimmt und eben dieser Bereich wird bei vielen hypnotischen Zuständen auffällig in seiner Aktivität gemindert.

Dies trifft jedoch nicht auf alle Hypnoseanwendungen zu, was auch daran liegen mag, dass es nicht die „eine“ Hypnose gibt.

Die erste Begegnung mit Hypnose stellt bei vielen Menschen die sogenannte Show- oder Blitzhypnose dar. Hier beobachtet man in der Regel, wie der Hypnotisierte durch eine schnelle Bewegung in eine tiefe Trance kippt und es den Anschein hat, er wäre völlig willenlos und würde alles mit sich machen lassen.

Das kann tatsächlich funktionieren, doch die Trancezustände, mit denen ich bei meinen Anwendungen arbeite, sind völlig andere.

Sie werden sich nicht ohnmächtig oder willenlos fühlen, ganz im Gegenteil. Mir geht es bei meiner Arbeit darum, Sie in Ihrem Willen zu bestärken!

Für meine Arbeit ist eine leichte bis mittlere Hypnosetiefe ideal um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Dabei spüren Sie vielleicht nichts, außer einer leichten Entspannung. Und doch können meine Worte komplett bis zu Ihrem Unterbewusstsein vordringen und sich dort niederlassen.